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Synthorama Museum für Synthesizer

Das Synthorama ist ein Museum für elektronische Musikinstrumente. Es präsentiert auf rund 400 Quadratmetern 360 zumeist analoge Synthesizer und 60 Rhythmusgeräte aus 10 Ländern. Nicht vorhanden in der Sammlung sind Orgeln. Die gezeigten Instrumente geben einen guten Überblick über die Musikgeschichte der letzten rund 80 Jahre. Das älteste Instrument aus dem Jahr 1931 ist eine "Theremin" der Firma RCA, entwickelt 1920 vom russischen Erfinder Lev Sergeivitch Termen. Sie zählt zu den eigentlichen frühen Vorläufern der heutigen Synthesizer, wie sie in den 60-er Jahren, unter anderem populär geworden durch die Rockband Emerson Lake & Palmer, vermehrt die Musikbühnen zierten. 

Bekannte Herstellernamen wie "Moog", "ARP", "Buchla" oder "EML" als Vorreiter, aber auch "Oberheim" und "Sequential" bilden eine solide Basis in der Sammlung der amerikanischen Synthesizer, welche im Erdgeschoss auf BesucherInnen wartet. Das Untergeschoss ist europäischen und japanischen Instrumenten gewidmet. Auch hier lässt sich die schon früh in den 70-er Jahren begonnene Entwicklung der Synthesizer verfolgen, wie sie ausserhalb der USA ihren Lauf nahm. Von den Europäern können die bekannten Marken wie die deutsch-englische Koproduktion "EMS", der italienische Kult-Synthesizer "Elka Synthex" oder der französische "RSF Kobol" angehört werden, aber auch unbekanntere Marken aus der ehemaligen DDR, aus Tschechien, Russland, Estland oder Schweden sind zu finden. 

Dass auch die Japaner sich zu dieser Zeit mit dem Herstellen von Synthesizern befasst haben, lässt sich an den zum Teil monumentalen Instrumenten von "Korg", aber auch an der grossen Vielfalt aus den Lagern "Roland" und "Yamaha" erkennen.

Ebenfalls im Untergeschoss klopfen die kuriosesten Rhythmusgeräte unterschiedlichster Marken der letzten 40 Jahre vor sich hin. Die Sammlung endet zeitlich in den 80-er-Jahren, denn mit dem Aufkommen des legendären digitalen Synthesizers DX-7 von "Yamaha" aus dem Jahr 1983, dem ersten Modell mit serienmässiger MIDI-Schnittstelle, verschwanden die analogen Synthesizer rasch und auch die meisten amerikanischen Hersteller stellten die Produktionen ein.

Im gesamten Museum haben BesucherInnen die Möglichkeit, bis auf wenige Ausnahmen die bereit gestellten Instrumente selbst auszutesten und die erzeugten Klänge zu geniessen. Voraussetzung dafür ist jedoch das Mitbringen von eigenen Kopfhörern und viel Zeitreserve. Dazu werden auch ohne Zusatzkosten Führungen angeboten.  

 

Öffnungszeiten:

Das Museum hat jeden ersten Samstag im Monat jeweils von 10.00 bis 16.00 geöffnet. Daneben gibt es, speziell für Gruppen, nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, auch ausserhalb dieser Zeiten Zugang zum Museum zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass im gesamten Gebäude uneingeschränktes Rauchverbot besteht.

Preise:

Der Eintrittspreis pro Person und Tag beträgt SFr. 14.- (Studenten SFr. 10.-), für Gruppen ab 8 Personen je SFr. 10.- (Studenten SFr. 7.50). Es ist nicht erlaubt, im Rahmen des regulären Eintrittspreises Klänge in irgend einer Art zu sampeln oder abzuspeichern.

Diverses:

Das Synthorama bietet neben der Ausstellung auch einen Reparatur-Service für Synthesizer an.

 
Anreise:

Das Synthorama steht in Luterbach, 4 km von Solothurn entfernt und kann bequem mit der Bahn (Bahnhof Luterbach-Attisholz), dem Auto (Autobahn A5, Ausfahrt 33, Solothurn Ost), dem Fahrrad, mit dem Skateboard oder zu Fuss erreicht werden (Koordinaten: 7° 35' 15.3" E, 47° 12' 55.7" N).

 

Kontakt:

hollinger@ghielmetti.ch

Standort

Hauptstrasse 15
4542 Luterbach

Kontakt

Martin Hollinger

hollinger@ghielmetti.ch


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