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Liebe Leserinnen und Leser

Kinder lieben und brauchen die Natur. Anders als noch vor 40 Jahren scheinen Schü-ler/innen, welche Abenteuer unter freiem Himmel erleben, sich schmutzig machen und Kratzer holen, eine aussterbende Spezies zu sein. Studien bestätigen, dass der Aktionsra-dius der heutigen Kinder sich zunehmend auf das Hausinnere verlagert. Der Abschied von der Natur scheint nicht folgenlos zu sein. Ohne die Nähe zu Pflanzen und Tieren verküm-mert bei den Kindern die emotionale Bindungsfähigkeit, die Fantasie, die Kreativität und die Lebensfreude, wie Untersuchungen zeigen. Der Effekt ist, dass Kinder nicht selten mit Gewaltvideos alleingelassen werden, oder in ein verplantes Freizeitangebot eingebunden sind, statt dass sie einen Regenwurm in die Hand nehmen oder zum Bau von Baumhütten oder Staudämmen in den Wald dürfen. „Ich spiele lieber drinnen, da gibt es Steckdosen“, meinte kürzlich ein Drittklässler. Wo dürfen Kinder etwas ausprobieren? Wie können sie erfahren, dass Kratzer am Knie kein Fall für den Familientherapeuten sind und dass Äste, auf die sie klettern, sie sicher tragen? Für uns als Schule ist es schwierig, Kindern diese Erfahrungswelt zugänglich zu machen. Und doch möchten wir Bäume, Käfer, Matsch und Erde nicht vor der Schulzimmertüre vergessen. Eine Umfrage brachte deutlich zu Tage, dass die Erst- bis Drittklasskinder am liebsten im Areal des Hügels ihre Pause verbringen. Die Kinder des Kindergartens verbringen regelmässig Unterrichtstage im Wald, und das bei jedem Wetter. Lesen Sie den Bericht auf Seite vier und fünf. Mit unserem zweijährigen Schulhausmotto „Der Natur auf der Spur“ setzen wir ein Zeichen. Dieses Schuljahr führen wir dazu im Frühling eine Projektwoche durch. Von Aktivitäten des vergangenen Schuljahres zu diesem Motto können sie in diesem Pril lesen.
Für die Pril-Redaktion
Gerhard Villiger

 

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Dieses Jahr wollte der Kindergarten Luterbach wieder eine Waldwoche durchführen. Der alte Waldfestplatz war nach den vielen Rodungen in einem eher schlechten Zustand. Zudem wollten sich die Kindergärtnerinnen auf eventuelles Regenwetter vorbereiten. Da kam der geplante Väteranlass gerade richtig, um den Platz für die Kinder vorzubereiten.

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Dank dem gelungenen Väteranlass konnte die erste Kindergartengruppe schon nach dem Wochenende ihre Waldwoche starten. Alles war bereit und die Kinder freuten sich sichtlich das Ergebnis ihrer Väter begutachten zu können.

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Das Thema „Schulbauten“ nimmt mehr und mehr Konturen an. Viele kon-struktive Gespräche mit Behörden und Schule fanden statt. Nun liegt ein Konzept vor. Wir nutzen die Gelegenheit, um Sie zu informieren, welche Anliegen die Schule bei diesem grossen Projekt vertritt.

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Fünf Lehrpersonen haben die Primarschule auf Ende Schuljahr 2009/10 verlassen: Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön für ihre Arbeit und ihren Einsatz für den Kindergarten und die Primarschule Luterbach.

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Bereits seit mehreren Jahren bekommen wir nach den Herbstferien Besuch aus dem Welschen. Die Pädagogische Hochschule des Kantons Neuchâtel (HEP-BEJUNE) mit Standort La Chaux-de-Fonds organisiert nämlich für die zukünftigen Primarlehrer/innen ein sechswöchiges Praktikum in einer Klasse des Kantons Solothurn. Das „Module linguistique“ soll den Praktikanten/innen ermöglichen, sich durch die Situation der Immersion in einer deutschsprachigen Klasse die nötigen Grundlagen für den eigenen Deutschunterricht in der Westschweiz zu erarbeiten.

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Die 4. / 5. und die beiden 5. und 6. Primarklassen beschäftigten sich durch das Sachthema „Wetterchaos und Klimawandel“ mit der aktuellen Umweltproblematik.

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Die fünften und sechsten Klassen konnten in Solothurn in den Dokumentationsfilm von J. Perrin und J. Cluzaud „unsere Ozeane“ abtauchen. Schülerin Paula Sakac hat dazu einen Bericht verfasst.

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Im Rahmen des Internationalen Jahres der Biodiversität 2010 fanden Ende Mai die „Tage der Artenvielfalt und das Erleben und Erforschen der Biodiversität“ in der ganzen Schweiz statt. Da die Primarschule Luterbach im Schuljahr 2009/10 das Motto „Der Natur auf der Spur“ umsetzen will, organisierte die Schule am 27. Mai einen Naturtag.

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Vor einem Jahr heiratete Eliane Somaini mit 29 Jahren den Bündner Martin Candinas aus Rabius. Sie verliess ihr Heimatdorf Luterbach, mit all ihren guten Freunden zwar nur ungern, freute sich aber trotzdem auf die Bündnerberge und deren frische Luft.

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Einmal mit Herzflattern und wackeliger Stimme auf der Bühne stehen und dem Lampenfieber trotzen! Am 15. Juni 2010 führten die drei dritten und vierten Klassen in zwei Vorstellungen das Musical „Ein Pirat im Internat“ auf. Für viele Kinder war es ein einmaliges Erlebnis, das aber einiges an Vorbereitungsarbeit abverlangte.

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Vor den Herbstferien fuhr die Klasse von Petra Späti eine Woche ins Klassenlager nach Schelten. Hier der Rückblick der Klassenlehrperson.

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Die Sonderausstellung Fische des Naturmuseums Solothurn veranlasste einige Luterbacher Klassen, sich im Sachunterricht mit dem Thema Wasser und Fische auseinander zu setzen. Am 21. Juni organisierten vier Lehrpersonen zusammen mit dem Präsidenten des Fischereivereins Solothurn und Umgebung, Herrn Marco Vescovi, einen Intensivtag am Emmenspitz zu diesem Thema.

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Elke-Maria Kurmann betreut seit dem neuen Schuljahr den Mittagstisch. Wer das feine, abwechslungsreiche Essen kocht und die Kinder während der Mittagszeit betreut, wird hier näher vorgestellt.

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In den Herbstferien 2009 konnte die Spielgruppe Vogunäschtli in die neuen Räume im Werkhof an der Alpenstrasse 40 in Luterbach umziehen. Die alten Räume waren zu klein und unübersichtlich gewesen.

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Am 13. November 2011 hängt „der Himmel über Luterbach voller Geigen“. Das 55 jährige Bestehen der Musikschule wird gefeiert, natürlich auch mit anderen Instrumenten.

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