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Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten sprudelt der Dorfbrunnen vor der Gemeindeverwaltung wieder in alter Frische. Hans Peter Zuber, Steinbildhauer, hat zusammen mit seinem Lehrling Tobias Ryser den aus dem Jahre 1887 stammenden Brunnen einer umfassenden Sanierung unterworfen. Wind, Wetter und saurer Regen haben dem Solothurner Jurakalkstein dermassen zugesetzt, das der Stein porös wurde und abblätterte. Der Brunnen glich eher einem Schweizer Käse als einem 123 jährigen kunstvoll hergestellten Kulturdenkmal.

Aus hellem Solothurner Kalkstein (Solothurner Marmor) geschaffen, besteht der Brunnen aus einem schlanken Brunnstock mit einer Eichel bekrönt und aus einem ovalen Brunnentrog mit einem Rost aus Schmiedeisen. Der zurückhaltende Schmuck besteht aus einer Jahreszahlkartusche am Brunnstock und zuoberst aus der Eichel. Der Trog sowie die Eichel sind spätklassizistische Originalelemente von 1887. Der Stock musste leider vor ca. 20 Jahren ersetzt werden.

Anlässlich einer Begehung im letzten Jahr mit Hans Peter Zuber als Fachmann und Bernd Schultis als Bau- und Werksekretär stand schnell fest, dass dringender Handlungsbedarf bestand. Der Brunnentrog wies erhebliche Risse auf, der Naturstein war zum Teil extrem verwittert und der Brunnen daher undicht. Nur eine baldige Sanierung konnte das prägende Element im Dorfzentrum noch retten.

In diesem Jahr war es dann soweit. Der Brunnentrog wurde vorsichtig in die Werkstatt von Hans Peter Zuber geschafft und von Grund auf saniert. Der sensible Kalkstein wurde wenn nötig aufmodelliert, verfestigt oder neu behauen. Eine Arbeit, welche grosses Fachwissen, Können, Geduld und Fingerspitzengefühl von den Steinbildhauern abverlangte. Der Wasserablauf wurde neu gebohrt und das Brunnenrohr aus Bronze neu gegossen und verarbeitet. Vor Ort wurde das unpassende Steinpodest entfernt und durch eine Kopfpflästerung ersetzt. Zum Abschluss wurden der Brunnstock und der Brunnentrog vorsichtig in die richtige Positionen gebracht.

Der nun sanierte Brunnen darf sich sehen lassen. Der Brunnentrog erstrahlt in neuer und ungebrauchter Frische. Vergleicht man den Brunnen vor und nach der Sanierung, erscheint es praktisch unmöglich dass es sich um denselben handeln kann. Sein erhabenes Alter lässt sich nur noch an der Jahresinschrift ablesen.

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